
Regelmäßige Mundhygiene erhält die Gesundheit und Schönheit Ihrer Zähne, sie verhindert Erkrankungen wie Karies, Entzündungen des Zahnfleisches und unangenehmen Mundgeruch. Das Zähneputzen sollte dabei im Zentrum Ihres täglichen Reinigungsrituals stehen. Wählen Sie dazu eine Zahnbürste mit Kurzkopf und Borsten aus Kunststoff: der Kurzkopf passt besser in schwer zugängliche Ecken und die Kunststoffborsten trocknen schnell und werden daher nicht so leicht zum Nährboden für Bakterien.
Falls Sie Probleme mit der richtigen Zahnputztechnik haben, empfehlen wir eine elektrische Zahnbürste. Besonders gut sind solche, die mit Schallenergie im Hochfrequenzbereich arbeiten. Diese sind etwa zehn Mal schneller als einfache elektrische Zahnbürsten und sollen auch die Zahnzwischenräume von Essensresten und Bakterien befreien. Wählen Sie zudem eine Zahnpasta mit Fluoridzusätzen und ohne aggressive Schleifkörper, wie sie in so genannten whitening-Zahncremes oft vorkommen. Diese können zuviel Zahnsubstanz abtragen und Ihren Zähnen schaden.
Die richtige Putztechnik ist ebenso wichtig, damit Sie keine Flächen vergessen und auch am Zahnfleischrand alles sauber wird. Putzen Sie z.B. nach der KAI-Methode: das bedeutet, Sie putzen Ihre Zähne nach einem festen Schema. Zuerst die Kauflächen, dann die Außenflächen und zuletzt die Innenflächen. Merken Sie sich auch den Grundsatz „von Rot nach Weiß” und bürsten Sie immer vertikal vom Zahnfleisch weg. Sie sollten Ihre Zähne jeden Tag morgens, mittags und abends und nach jedem Essen reinigen, mindestens aber zweimal täglich.
Einmal täglich sollten Zahnseide oder Interdentalbürstchen zum Einsatz kommen. Die Zahnseide eignet sich auch gut bei sehr engen Zahnzwischenräumen und ist am besten ungewachst und mit Fluorid versetzt. Die Interdentalbürste ist eine einbüschelige Bürste, die sich gut zum Reinigen der größeren Zahnzwischenräume eignet.Vergessen Sie bei Ihrer täglichen Mundhygiene aber auch Ihre Zunge nicht! Deren raue Oberfläche bietet kleinen Essensresten und Fäulnisbakterien eine ideale Grundlage, was zu schlechtem Atem führen kann. Benutzen Sie also zur Reinigung Ihrer Zunge spezielle Zungenschaber. Setzen Sie sie hinten an und führen sie mit nur leichtem Druck bis an die Spitze.
Für unterwegs heben sich zuckerfreie Zahnpflege-Kaugummies bewährt. Sie sind natürlich keine Ersatz für die grundsätzliche Zahnpflege, doch sie entfernen grobe Speisereste und stimulieren den Speichelfluss. Dadurch werden zahnschädigende Säuren im Mund neutralisiert, der pH-Wert im Mund steigt an und die Remineralisation der Zahnsubstanz wird gefördert.
Falls Sie weitergehende Fragen zu diesem Thema haben vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin und wir werden gemeinsam ein persönlich auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Pflegeprogramm erarbeiten.
In der Schwangerschaft besteht durch die Hormonumstellung ein erhöhtes Risiko für Zahnfleischerkrankungen. Das Zahnfleisch ist stärker durchblutet und das Bindegewebe ist aufgelockert, auch "Schwangerschafts-Gingivitis" genannt.
Durch spezielle Prophylaxemaßnahmen kann das Frühgeburts- und Kariesrisiko deutlich verringert werden. Auch das Risiko der Ansteckung mit kariesauslösenden Bakterien für das Neugeborene wird deutlich reduziert, denn bereits in der sechsten Schwangerschaftswoche beginnt die Zahnentwicklung des babys und schon hier wird die Basis für lebenslang gesunde Zähne geschaffen.
Viele Frauen leiden während der ersten drei Monate unter Schwangerschafts-Übelkeit. Was viele nicht wissen, ist, dass es nach dem Erbrechen nicht ratsam ist, sich sofort die Zähne zu putzen. Vielmehr sollten Sie den Mund mit Wasser ausspülen und erst nach etwa einer halben Stunde das Zähneputzen nachholen. Andernfalls laufen Sie Gefahr, den von der Magensäure angegriffenen und aufgeweichten Zahnschmelz mit der Zahnbürste zu schädigen. Solche und weitere Tipps erhalten Sie von unserem Praxisteam. So können Sie die Schwangerschaftsprophylaxe einfach und individuell auf Sie abgestimmt in Ihren Alltag integrieren. Suchen Sie uns auf; wir beraten Sie gerne!
Prophylaxe-Termine in der Schwangerschaft nicht vergessen
Die Zahngesundheit Ihres Kindes beginnt bereits im Mutterleib. Sorgfältige Zahnpflege und regelmäßige Prphylaxe-Termine sind hierfür die Vorraussetzung. Durch die Vorsorge beim Zahnarzt in der Schwangerschaft können Erkrankungen wie Parodontitis im Frühstadium erkannt und entsprechend behandelt werden.
Wir empfehlen, die Schwangerschaftsprophylaxe zweimal in den 9 Monaten durchzuführen.
Ihr Praxisteam Franziska Kühne
Durch manuelle und instrumentuelle zahnärztliche Funktionsdiagnostik werden Funktionsstörungen des Kausystems erkannt, damit gilt sie als notwendige Vorraussetzung für eine erfolgreiche Therapie von CMD. Eine präzise Abdrucknahme und Modellherstellung von Ober-und Unterkiefer mit Darstellung in einem Kausimulator, die exakte Bissregistrierung und die Aufzeichnung der Gelenkbewegungen des Patienten stehen im Mittelpunkt von Diagnose und Behandlung.
Eine Funktionsanalyse wird erforderlich, wenn folgende Symptome vorliegen:
-Zahnschmerzen trotz gesunder Zähne
-Kopfschmerzen
-Migräne
-Ohrgeräusche
-Verspannungen der Schultermuskulatur
-Kieferschmerzen
-Kiefergelenkarthrose
-Kieferknacken
-Zähneknirschen
Liegen diese Anzeichen vor, handelt es sich häufig um eine Dysfunktion. Das bedeutet, daß eine Fehlfunktion zwischen Schädel und Unterkiefer, also dem beweglichen Teil des Kiefers vorliegt.
Ziel ist dabei immer die Wiederherstellung eines gut funktionierenden und gut geformten Kausystem.